Title
technische Übung
Bergeübung Panoramabahn PDF Drucken E-Mail

Am 21. Oktober 2006 fand am Nachmittag eine groß angelegte Bergeübung bei der neu errichteten Panorama-Gondelbahn in Hollersbach statt. Mit dabei waren Feuerwehr, Bergrettung und ein ÖAMTC-Hubschrauber.


Insgesamt 29 Personen konnten von den Einsatzkräften erfolgreich und wohlbehalten aus den Gondelkabinen gerettet werden. Im Einsatz standen die Feuerwehren Mittersill und Hollersbach, sowie Bergrettungstrupps aus Mittersill, Jochberg und Kirchberg und ein Team des Notarzthubschraubers. Weiters waren Bedienstete der Panoramabahn im Übungseinsatz.

Aufgabe der Mittersiller Feuerwehr war die Errichtung einer Einsatzleitung auf dem Parkplatz der Talstation. Die Einsatzleitung war im Kommandofahrzeug und im Versorgungsfahrzeug untergebracht, mittels Netzwerkverbindungen wurden die Laptops mit der Einsatzleitsoftware ("EMS", weitere Infos über die Software finden Sie in nächster Zeit hier auf unserer Website!) verbunden. Somit war eine optimale Kommunikation der Einsatzleitung gegeben.


Die Rettungstrupps meldeten mittels Funk die geretteten Personen zur Registrierung an die Einsatzleitung und mittels digitaler, sowie ausgedruckter Lagepläne wurden die Einsatztrupps koordiniert und es konnte eine Übersicht behalten werden.

Bei der neuen Gondelbahn handelt es sich um eine acht Personen Einseil-Umlaufbahn mit zwei Sektionen. Die Talstation befindet Sich in Hollersbach und bietet Platz für 600 Fahrzeuge. Im Bereich Breitmoos in Mittersill befindet sich die Mittelstation der Panoramabahn und auf dem Resterkogel liegt die Bergstation. Die Förderleistung liegt bei 2000 Personen in der Stunde bei einer Fahrzeit von 6 Minuten.

Um 15 Uhr konnte die Übung erfolgreich beendet werden. Übungen wie diese sind notwendig, um die Kommunikation zwischen den unterschiedlichen Einsatzorganisationen zu optimieren und um den organisatorischen Einsatz sowie die direkte Rettung von Personen aus den Gondeln im Falle eines technischen Defektes zum Beispiel zu ertesten.

 


 
Hydraulisches Rettungsgerät PDF Drucken E-Mail

 

Am Mittwoch den 11. Mai rückte der 2 Zug um 19:00 Uhr mit 18 Mann zur Übung aus.


Übungsleiter und Zugskommandant OBI Andreas Holzer hatte bei der Fa. Klaus Huber (Volkswagen) ein altes Auto organisiert – dort konnte dann mit den hydraulischen Rettungsgeräten (Bergeschere, Spreitzer, hydraulische Rettungszylinder) geübt werden.


Diese Übung stand aber auch noch in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz – um die Bergung verletzter Personen aus einem Unfallfahrzeug üben zu können – vor allem wurde der „Rautekgriff“ und die Bergung mittels „Schaufeltrage“ besprochen und geübt. Hier stellte sich Herr Bernd Reichholf (Hauptamtlicher Mitarbeiter des Roten Kreuzes von der Dienststelle Mittersill) zur Verfügung und schulte die Feuerwehrmitglieder.

Für die anwesende Mannschaft war dies eine besonders Interessante und lehrreiche Schulung.


Auf diesen Wege möchten wir uns noch mal recht Herzlich bei Herrn Bernd Reichholf für die Unterstützung und die fachliche Schulung bedanken!!!

 


 


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